Am 23. Februar 1905 trafen sich in Chicago im Büro des Rechtsanwalts Paul P. Harris erstmals vier Herren, um einen Club neuer Art zu gründen. Aus diesem Treffen ging der Rotary Club Chicago hervor, dem bald weitere Clubs in den USA folgten. Seit 1910 mit der Gründung des R.C. Winnipeg in Kanada ist Rotary international; 1911 gelangte die Idee nach Europa mit ersten Clubs in Dublin und London.

Seit 1910 mit der Gründung des R.C. Winnipeg in Kanada ist Rotary International; 1911 gelangte die Idee nach Europa mit ersten Clubs in Dublin und London.

Heute gibt es rund 32.400 Clubs in 166 Ländern, denen über 1,2 Millionen Männer und Frauen angehören. Ursprünglich war Rotary ein reiner Herrenclub, der sich erst 1987 nach einem Urteil des Obersten Gerichts der USA für Frauen öffnete. Unter den weltweit 1,2 Millionen Mitgliedern sind rund 140.000 Frauen.
Die Dachorganisation Rotary International hat ihren Sitz in Evanston/Illinois, USA.

In Deutschland wurde 1927 als erster Club der R.C. Hamburg gegründet. Bis zur Auflösung der deutschen Clubs 1937 unter dem Druck des NS-Regimes entstanden 44 Clubs. Die Wiedergründung erfolgte 1949. Heute gibt es in Deutschland 927 Clubs mit 46.120 Mitgliedern.

Der Erfolg Rotarys in allen Kontinenten und Kulturen beruht auf strikter Neutralität: Rotary ist weltanschaulich und religiös nicht gebunden, überparteilich und offen für Menschen gleich welcher Nationalität, Rasse und politischer Orientierung.
Das verbindende Element aller Rotarierinnen und Rotarier ist die Bereitschaft zur freundschaftlichen Begegnung mit Gleichgesinnten, der Einsatz für Völkerverständigung und Toleranz und die Zusammenarbeit in humanitären, sozialen, kulturellen und anderen gemeinnützigen Projekten.

Den weitaus größten Teil der Projekte verfolgen die Clubs in eigener Regie. Es gibt aber auch zentrale Rotary-Programme, wie das Stipendienprogramm und den Jugendaustauch. Das Hauptprojekt gilt dem Kampf gegen die Kinderlähmung (PolioPlus). Die Finanzierung dieser Programme erfolgt über die 1917 gegründete Rotary Foundation, die jedes Jahr über 100 Millionen US-Dollar dafür bereitstellt.

Welches Service-Potenzial ein dicht geknüpftes Netzwerk bietet, zeigt sich in der Reaktion der Rotarier auf die Tsunami-Katastrophe in Südostasien. Bei solchen Notfällen liegt die Stärke Rotarys in der Hilfe zum Wiederaufbau. Allein in Deutschland wurden dafür bisher fast 1,2 Millionen Euro bereitgestellt, die einem Babyhospital in Sri Lanka sowie verschiedenen anderen Projekten zufließen werden. Die direkte Zusammenarbeit zwischen Clubs in Deutschland und vor Ort ermöglicht den optimalen Einsatz der Spenden, die jeweils zu 100 Prozent dem Spendenzweck zugute kommen.
(Quelle: www.rotary.de, geändert)

Der Rotary Club Berlin-Süd ist gemeinsam mit unserem "Zwillingsclub" RC Berlin-Nord der zweitälteste Club der Stadt Berlin und wurde am 30.04.1960 gegründet. Durch den Rotary Club Berlin-Süd wurden weiterhin folgende Rotary Clubs gegründet: Berlin-Luftbrücke (gegründet am 03.04.1979), Potsdam
(gegründet am 16.10.1991), Brandenburg/Havel (gegründet am 19.11.1992) und Berlin-Zitadelle (gegründet am 29.11.1999). Am 08. Dezember 2003 wurde dieStiftung Rotary Club Berlin-Süd zu gemeinnützigen Zwecken ins Leben gerufen.

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